Ernährung

   

 


 

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Nach Anlage einer PEG sollte immer eine Einschleichphase beachtet werden:

Man beginnt meist nach sechs bis acht Stunden, nach Anlage mit kleinen Mengen Nahrung oder Tee. 
Zufuhr der Nahrung wird täglich gesteigert bis man ca. nach acht Tagen bei der kompletten Ernährung ist.

Die Kalorienmenge richtet sich nach dem derzeitigen Gewicht des Patienten.
Bei Patienten mit normalen Krankheitsbild
rechnet man ca. 30-35 Kalorien pro kg Körpergewicht. Hat ein Patient hohes Fieber, handelt es sich um einen Tumorpatienten oder einen Alzheimerpatienten, muss man die Kalorienzahl erhöhen: z.B. 40 Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht. Bei Verbrennungspatienten geht man meist auf 50 Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht.

Die Zufuhr der Nahrung sollte kontinuierlich sein und über eine Ernährungspumpe erfolgen Die Vorteile sind:

  •    keine Aspiration
  •    keine Durchfälle
  •    bessere Verträglichkeit
  •    gesicherte Nahrungsaufnahme in der vorgeschriebenen Menge

Bei Patienten mit Dünndarmsonden und Diabetikern ist die kontinuierliche Zufuhr besonders wichtig.
Dünndarmsondenpatienten neigen leicht zu Durchfällen. Diabetiker die ihre Nahrung verteilt über den
ganzen Tag bekommen, neigen nicht zu Blutzuckerspitzen oder Blutzuckerabfall.


Einschleichpläne können per Mail unter monika.helwig@magensonde.de angefordert werden.

 

 

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Copyright © 2004 Patientenservice Monika Helwig, Nürnberg
Stand: 06. September 2005

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